Begonie und Stiifmiätterli
D’r Emma iri Gschichte
31. Januar bis 7. Februar 2026 — Theater im Fabrikareal Reinhard
(Alle Vorstellungen Ausverkauft!)








Nach einer Erzählung von Ernst Burren
Der Solothurner Autor Ernst Burren schreibt ausschliesslich in Mundart: Gedichte, Erzählungen, Romane. In seinen Texten reden gewöhnliche Menschen über sich, über andere, über das Dorf, den Nachbarn, den Schwiegersohn, die Tochter, über die naheliegende Welt. Sie erzählen von ihrem Alltag, von Liebe und Enttäuschung, von unerfüllten Träumen, von Ehe und Gewalt.
Geschichten, so traurig und schön, zum Heulen, zum Lachen, so abgründig und gewöhnlich, wie das Leben sie schreibt.
Ernst Burren ist ‹ einer der markantesten neueren Dialektautoren ›, sagt der Literaturkenner Peter von Matt.
Burrentexte sind meistens Monologe. So auch die Geschichte von Emma in der Erzählung ‹ Begonie und Stifmüetterli ›. Emma, diese ältere Frau und Witwe sprechen zu hören, sie auf einer Bühne zu sehen, ist so naheliegend wie reizvoll, vor Allem, wenn ich sie mit einer grossartigen Spielerin besetzen kann, mit Barbara Keiser.
In meiner Bühnenfassung spielt Emma inmitten von Bananenschachteln, die gefüllt sind und gefüllt werden mit Zügelgut. Emma zieht aus ihrer Wohnung, in der sie Jahrzehnte gelebt hat. Was wir erfahren, was sie erzählt, sind Erinnerungen, Geschichten, Gedanken, die das Packen und Sortieren bei ihr auslösen.
Und hier kommt auch der Spielort mit ins Spiel: ein ausgeräumter Fabrikraum, ein Raum, in dem Menschen gearbeitet haben, Menschen mit ihren Geschichten. Dieser ausgeräumte, leere Raum wird nun zum Erinnerungsraum von Emma, die selber am Räumen ist und auszieht.
Zur Sprache hinzu kommt die Musik. Der Musiker und Klangkünstler Jul Dillier umspielt Emmas Geschichten mit Klängen und Tönen. Sprache und Musik gehen ineinander über, Sprache wird zu Musik, Musik wird zu Sprache. Ungesagtes klingt mit, Ausgesprochenes klingt nach. Aus Emmas Monolog wird ein szenischer Dialog von Wort und Klang.
Mitwirkende
Obwaldner Spielfassung und Regie: Geri Dillier
Spiel: Barbara Keiser
Musik: Jul Dillier
Weitere Informationen
Aufführungen
Sa — 31. 1. — 20:00 Uhr
So — 1. 2. — 17:00 Uhr
Mo — 2. 2. — 20:00 Uhr
Di — 3. 2. — 20:00 Uhr
Mi — 4. 2. — 20:00 Uhr
Do — 5. 2. — 20:00 Uhr
Fr — 6. 2. — 20:00 Uhr
Sa — 7.2. — 16:00 Uhr
Sa — 7. 2. — 20:00 Uhr
Spielort
Im alten Fabrikgebäude der Reinhard AG, Allmendstrasse 1, Sachseln. Eingang an der Brünigstrasse.
Anreise
- 5 Minuten Fussmarsch vom Bahnhof Sachseln
- einige Parkplätze auf dem Areal vorhanden
- weitere Parkplätze beim Friedhof (5 Minuten), im Dorf oder am Bahnhof
Türöffnung
jeweils 1 h vor der Aufführung
Theaterbar
mit Speis und Trank
Sitzplätze
freie Platzwahl
Das Theaterprojekt «Begonie und Stiifmiätterli»
ist eine Initiative von Geri Dillier.
theater@begonie.ch
Wir bedanken uns ganz herzlich für die Unterstützung:
Einwohnergemeinde Sachseln, Kulturkommission
Stiftung Pro Cultura
Sarna Jubiläumsstiftung
Avorplan GmbH, Peter Wälti
die Mobiliar, Generalagentur OW/NW
EWO Gebäudetechnik
maxon motor ag
Qualipaint GmbH, Ruedi Hinter
rollende Werkstatt Kran AG
Schreinerei Walter Spichtig AG
licht[T]raum Markus Schürmann
Burch Bauaustrocknung
Corinne Wigger-Reinhard, Marion Fanger-Reinhard & Hans-Melk Reinhard
Helga Bürgi
Jörg & Rosamarie Lienert Zihlmann